Dr. Metzner Rechtsanwälte, Erlangen, Nürnberg - Urheberrecht, Filesharing, Abmahnungen

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Online-Marketing

Unternehmen im Internet

Für Unternehmen gehört ein Internetauftritt inzwischen zum Standard. Je nach Zielgruppe und Branche soll ein Firmenauftritt im Web die Kunden und Interessenten informieren und das eigene Image nach außen transportieren. Viele Unternehmen haben auch einen Online-Shop oder vertreiben auf anderen Wegen im Internet ihre Produkte. Bei manchen Homepages von Firmen kommt zusätzlich noch ein interner Bereich für Mitarbeiter und bereits bestehende Kunden hinzu.

Allen diesen Angeboten gemein ist, dass ein gewerblicher Internetauftritt nicht nur seriös, professionell und zielgerichtet sein sollte, sondern auch juristisch einwandfrei.

Impressumpflicht auf der Homepage

Jedes Unternehmen, das sich im Internet mit einer eigenen Homepage präsentiert, muss ein ausführliches Impressum mit dem vollständigen Namen des Unternehmens, der Vertretungsberechtigten und der Firmenadresse einstellen. Nicht fehlen dürfen zudem die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer. Aber auch eine eventuelle Registernummer und die Art des Registers, in dem der Anbieter eingetragen ist, die Umsatzsteueridentifikationsnummer, die Wirtschaftsidentifikationsnummer und eventuell zuständige Aufsichtsbehörden oder Kammern müssen aufgeführt werden. Bei manchen Berufen müssen zudem Angaben zur gesetzlichen Berufsbezeichnung oder zu Berufsordnungen gemacht werden. Sind Unternehmen in Social-Media-Angeboten wie Facebook vertreten, benötigen sie ebenfalls ein Impressum.

Online-Shops, eBay und Amazon

Für Online-Shops oder den Auftritt als gewerblicher Verkäufer bei Internet-Marktplätzen wie eBay oder Amazon gelten – gemäß des Fernabsatzrechts – noch weitere Pflichten wie eine detaillierte Beschreibung der Artikel oder eine genaue Auspreisung der Waren mit Aufführung des Grundpreises und eventueller Versandkosten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten eCommerceeBay-Recht und Amazon-Shops.

E-Mail-Marketing

Auch das Versenden von Werbemails oder Unternehmens-Newslettern gehört zum Online-Marketing. Grundsätzlich darf elektronische Werbung nur dann versendet werden, wenn der Empfänger dem mit dem Double-Opt-In-Verfahren zugestimmt hat. Der Versand eines Newsletters muss aktiv angefordert und mit einem Aktivierungslink bestätigt werden, um legal zu sein. So soll sichergestellt werden, dass der Empfänger den Newsletter auch wirklich will und die Anmeldung nicht über Dritte erfolgt. Anmeldung wie Aktivierung des Newsletters sollte streng protokolliert werden.

Ausnahmen vom Double-Opt-In-Verfahren sind nur bei bereits bestehenden Kunden möglich, die innerhalb enger Grenzen über aktuelle Angebote auch per E-Mail informiert werden dürfen. Besser holt man aber auch hier die Erlaubnis zur Zusendung des Newsletters oder von Werbe-Mails ein.

Die Anmeldung zum Newsletter-Empfang muss anonym möglich sein, die Abbestellung jederzeit und leicht eingefordert werden können. Die Abbestellung darf, falls bei der Übermittlung Kosten anfallen, übliche Tarife nicht übersteigen.

Bei der inhaltlichen Gestaltung von E-Mailings muss das Urheberrecht beachtet werden. Bei der Verwendung fremder Fotos, Illustrationen, Designs oder Texte ist die Erlaubnis des Rechteinhabers einzuholen. Bei Angaben von Preisen sind auch Grundpreise sowie eventuelle Liefer- und Versandkosten aufzuführen. Werbetexte dürfen nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen.

Zuguterletzt darf auch bei E-Mailings und elektronischen Newslettern das Impressum mit Name, Anschrift und zumindest der E-Mail-Adresse des versendenden Unternehmens nicht fehlen. Eine Linklösung ist hier allerdings zulässig, wenn das Impressum mit maximal zwei Klicks zu erreichen ist.

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