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Jugendschutz

Jugendschutz im Netz

In Deutschland gelten auch für das Internet Jugendschutzauflagen. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und die Kommission für Jugendmedienschutz prüfen nicht nur Träger-, sondern auch Online-Medien. Als jugendgefährdend werden Gewaltdarstellungen, pornografische, kriegs- und gewaltverherrlichende, rechtsextreme oder die Menschenwürde verletzende Inhalte eingestuft.

Anbieter von pornografischen Inhalten müssen sich, wenn sie von Deutschland aus agieren, über das Altersverifikationssystem die Volljährigkeit der Nutzer nachweisen und bei jedem Einloggen mit den Zugangsdaten belegen lassen, dass es sich tatsächlich um den registrierten Nutzer handelt. Die meisten Anbieter solcher Inhalte nutzen aber die wesentlichen liberaleren Bestimmungen in anderen Ländern, um von dort aus ihre Seiten online zu stellen.

Für alle Nutzer und Betreiber von Internetseiten oder gewerblicher Web-Präsenzen und Profile ist es in Deutschland verboten, jugendgefährdende und gewaltverherrlichende Inhalte wie Darstellungen von Gewalthandlungen (Tasteless), Vergewaltigungs- oder Snuff-Videos oder Aufnahmen von Kriegsverbrechen einzustellen oder zu verbreiten.

Die Verbreitung und allein der Besitz von kinderpornografischen Inhalten sind weltweit verboten und werden international geahndet. Nicht nur die aktive Verbreitung, sondern schon der Versuch, sich solche Daten, Bilder oder Inhalte zu verschaffen, steht unter Strafe. Deswegen sollten auch User, die kinderpornografische Inhalte den Behörden melden wollen, auf Screenshots als Beweismaterial verzichten. Jeder Versuch, sich Bildmaterial zu beschaffen, ist strafbar!

Der Jugendschutz wird in Deutschland relativ strikt gehandhabt. Anbieter jugendgefährdender Inhalte wie gewaltverherrlichender oder pornografischer Filme, Online-Spiele etc. sind rechtlich gesehen nur mit dem Altersverifikationssystem und dem relativ aufwendigen Postidentverfahren unangreifbar. Auf eine Verlinkung auf Seiten mit jugendgefährdenden Inhalten sollte sowohl privat wie auch als Unternehmen verzichtet werden.

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