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MFM-Bildhonorare

MFM-Bildhonorare als Anhaltspunkt für die Gerichte

Als Anhaltspunkt für die Berechnung des Schadensersatzes für eine Verletzung Ihres Urheberrechts als Fotograf greifen die Gerichte oft auf die MFM-Bildhonorare der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing zurück. Diese ist ein Arbeitskreis im Bundesverband für Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA) und ermittelt regelmäßig die in Deutschland marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte. Die Ergebnisse werden seit 1986 von der MFM in einer eigenen Broschüre veröffentlicht. Grundlagen der angegebenen Bildhonorare sind die Durchschnittswerte, die im Vorjahr auf dem freien Markt gefordert und meist auch erzielt wurden.

Auch wenn der BGH zwischenzeitlich entschieden hat, dass die MFM-Honorare nicht automatisch eine angemessene Vergütung darstellen, stützen sich die Instanzgerichte zumindest im professionellen Bereich häufig darauf, um den Schaden zu schätzen. Bei Fragen zu den MFM-Honorarsätzen wenden Sie sich gerne an uns.

Bei unterlassenem Urheberrechtsvermerk, also einem nicht ausgewiesenen Bildnachweis oder Fotografenhinweis, sprechen Gerichte den Fotografen in der Regel auch einen Aufschlag von 100 Prozent zum angemessenen Honorar zu.

Auch ohne Verschulden kann unter Umständen ein Anspruch auf die fiktive Lizenzgebühr aufgrund einer ungerechtfertigten Bereicherung gegeben sein.

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